Unser Mandelbachtal
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Wir, d.h. unsere 3 Großen Schweizer Sennenhunde und Ihre beiden Besitzer, leben im schönen Mandelbachtal im Saarland. Grün, soweit das Auge reicht, viel Natur und ein landwirtschaftlich geprägtes Ortsbild bilden einen recht netten Rahmen. Innerhalb kurzer Zeit sind wir per Auto in der Hauptstadt des Saarlandes, Saarbrücken. Wir genießen die schöne und entspannte Umgebung und nicht zuletzt die Nähe zu Frankreich, das wir zu Fuß in 5 Minuten erreichen. In unserer Gemeinde gibt es unter anderem viele Reiter- und Bauernhöfe. Ideal, um auch mal mit Hund und Pferd einen Wanderritt zu unternehmen. Unten stehend erfahrt Ihr mehr über unser schönes Mandelbachtal.
Das Mandelbachtal ist eine saarländische Gemeinde im Süden des Saarpfalz-Kreises. Verwaltungssitz ist der Ortsteil Ormesheim.
GeografieMandelbachtal liegt im UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau, rund zehn km östlich von Saarbrücken und grenzt an die Städte St. Ingbert und Blieskastel, die Gemeinde Gersheim, den Regionalverband Saarbrücken und das französische Département Moselle. Der namensgebende MandelbachBlies. durchfließt die Gemeinde von Nord nach Süd und mündet bei Habkirchen in die
GeschichteVom Oberlauf bis zur Mündung des Mandelbaches finden sich heute noch zahlreiche Kopfweiden. Nur selten allerdings zeigen sie noch die eigentümliche Form, welche vom jährlichen Schnitt herrührt. Kopfweide, Korbweide, Mandel, immer ist der gleiche Baum gemeint. Seine Blätter ähneln denen des Mandelbaumes. Er gab dem Bach den Namen. Aus den Ruten flochte man in früheren Zeiten die für die ländliche Wirtschaft unentbehrlichen Körbe. Kurz vor der Mündung in die Blies lag einst der untergegangene Ort Mandelbach (erstmals erwähnt 1239), heute ein Teil des Dorfes Habkirchen. Zahlreiche Funde aus keltischer Zeit, zum Beispiel die prachtvolle Schmuckfibel aus Wittersheim (heute im Museum für Vor- und Frühgeschichte, Saarbrücken), weisen auf eine Besiedlung in vorchristlicher Zeit hin. Es kamen die Römer und mit ihnen ein enormer kultureller und wirtschaftlicher Aufschwung. Bei Bauarbeiten kommen hin und wieder Mauerreste zum Vorschein, beispielsweise im Bereich der Kirche von Erfweiler-Ehlingen. Münzen und Scherben aus Terra Sigillata wurden gefunden. Im 3. Jahrhundert nach Christus erlebte die gallorömische Bevölkerung schwere Zeiten. Germanische Volksstämme fielen ein, brannten alles nieder, und ergriffen im Laufe der folgenden drei Jahrhunderte endgültig Besitz vom Land. Neue Lebens- und Siedlungsformen breiteten sich aus. Die Heim- und Ingenorte (5. bis 8. Jahrhundert) entstanden. Das Christentum, das römische Siedler und Legionäre mitgebracht hatten, ging vorübergehend unter. Dann kam von der Insel Reichenau über das Elsaß der Klostergründer Pirminius nach Hornbach und gründete dort sein letztes Kloster, in dem er auch begraben wurde. Von hier aus missionierten die Mönche des Hl. Benedikt den Bliesgau. Die guten Böden ließen ertragreichen Ackerbau zu. Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Eigentümern, wie z. B. Bliesgaugrafen und dem Kloster Gräfinthal kamen auf und hielten über viele Jahrhunderte an. Das Gebiet der heutigen Gemeinde Mandelbachtal fiel 1816 an das Königreich Bayern und gehörte zum Bezirksamt St. Ingbert. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde im Zuge des Versailler Vertrages das Saargebiet und mit ihm auch das Gebiet der Gemeinde Mandelbachal vom Deutschen Reich abgetrennt und 1920 unter Völkerbundmandat gestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet Teil des Saarlandes und kam mit diesem 1957 zur Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen der Gebiets- und Kreisreform des Saarlandes 1974 entstand aus acht ehemals selbständigen Orten die neue Gemeinde Mandelbachtal. ReligionenMandelbachtal ist heute größtenteils katholisch. Die evangelischen Christen im Mandelbachtal gehören zur protestantischen Kirchengemeinde Ensheim, die auch über eine Kirche in Ormesheim verfügt. PolitikParteien
Bürgermeister
Beigeordnete
GemeinderatVon 33 Sitzen im Gemeinderat entfielen auf:
Im Gemeinderat gibt es eine Zusammenarbeit zwischen CDU und FDP. Die CDU/FDP-Koalition verfügt über eine Mehrheit von 17 Mandaten. MinisterDer saarländische Minister für Inneres und Europaangelegenheiten Stephan Toscani stammt aus Mandelbachtal-Ormesheim. Er gehört der CDU an. StaatssekretäreDer Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft Peter Hauptmann wohnt in Mandelbachtal-Ormesheim. Er gehört der FDP an. Die Gemeinde Mandelbachtal hat aktuell einen Vertreter im Landtag des Saarlandes. Christian Schmitt stammt aus Mandelbachtal-Ommersheim. Er zog zu Beginn der Legislaturperiode als Ersatz für Gesundheitsminister Georg Weisweiler in den saarländischen Landtag ein. Er ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP im saarländischen Landtag. Schmitt ist der jüngste Abgeordnete im Landtag und bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Von 1990 bis 1999 war Albrecht Feibel, CDU aus Mandelbachtal-Ormesheim Mitglied im Landtag des Saarlandes und dort für die Themen Wirtschafts- und Verkehrspolitik tätig, bevor er von 1999 bis 2005 Mitglied im Deutschen Bundestag wurde. Von 1947 bis 1955 und von 1960 bis 1965 gehörte Erwin Müller (Saarland), zuletzt CDU, aus Mandelbachtal-Habkirchen dem Landtag des Saarlandes an. WappenBlasonierung: „In Silber ein durchgehendes grünes Tatzenkreuz, bewinkelt mit je zwei roten heraldischen Rosen mit goldenen Kelchblättern und goldenem Butzen.“ Wirtschaft und InfrastrukturDie Wirtschaft in Mandelbachtal steht für Branchenvielfalt. Neben Fremdenverkehr- und Gastronomiebetrieben haben sich auch viele Handwerker und Dienstleister fest etabliert. Gerade der Dienstleistungssektor ist in Mandelbachtal sowohl im Hinblick auf die Beschäftigtenzahl als auch der Wertschöpfung besonders stark vertreten. Mandelbachtal hat aber auch als Tagungs- und Fremdenverkehrsgemeinde einen guten Namen. VerkehrAutobahnen und BundesstraßenMandelbachtal liegt an der Bundesstraße 423 Homburg-Sarreguemines. Innerhalb weniger Minuten erreicht man von Mandelbachtal aus die Bundesautobahnen 8 Luxemburg-Karlsruhe (Abfahrt Homburg-Einöd), 6 Paris-Mannheim (Abfahrten St. Ingbert und Brebach-Fechingen), 620Saarbrücken-Saarlouis (Abfahrt Güdingen) und die französische A 4 Paris– Straßburg (Abfahrt Sarreguemines, F). ÖPNVMit dem regionalen ÖPNV ist der öffentliche Verkehr durch die Regionalbus Saar-Westpfalz und im Gemeindebezirk Ormesheim zusätzlich durch die Saarbahn GmbH nach Saarbrücken erschlossen. FernbahnhöfeFernbahnhöfe befinden sich in den benachbarten Städten Saarbrücken mit ICE und TGV-Anschluss (16 km) und Homburg (IC/ICE) (25 km), sowie im französischen Sarreguemines (10 km). Regionalbahnhof (RB/RE) befindet sich in St.Ingbert (10 km). FlugverbindungenIn unmittelbarer Nachbarschaft zum Flughafen Saarbrücken ist Mandelbachtal in wenigen Anfahrtsminuten an den Luftverkehr angebunden. Weitere Flughäfen im Umkreis von 200 km liegen in Frankfurt am Main, Zweibrücken, Hahn, Luxemburg (L), Straßburg (F), Baden-Baden und Metz (F) GemeindegliederungMandelbachtal besteht aus den Ortsteilen Ormesheim, Heckendalheim, Ommersheim, Erfweiler-Ehlingen, Wittersheim, Bebelsheim, Bliesmengen-BolchenHabkirchen. und Entwicklung des GemeindegebietsDie Gemeinde Mandelbachtal entstand 1974 im Zuge der Kommunalen Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland aus den vormals selbständigen Gemeinden, die heute die Ortsteile bilden. Kultur und SehenswürdigkeitenZu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Mandelbachtal gehört der Weiler Gräfinthal mit einer Klosterkirche, zwei Ausflugslokalen und einer Freilichtbühne. Auch der Ommersheimer Weiher in Ommersheim ist ein beliebtes Ausflugsziel. PferdeDie Gemeinde Mandelbachtal wurde 1994 auf Bundesebene zur "Pferdefreundlichsten Gemeinde" ausgezeichnet. Insbesondere Islandpferde werden hier gehalten. Zu den bekannten Höfen gehören der Grenzlandhof in Bebelsheim und der Ponsheimer Hof zwischen Ormesheim und Eschringen. Ein Netz von Reitwegen durchzieht die Gemeinde. Museen
Regelmäßige VeranstaltungenJeden Dienstag findet in Ormesheim auf dem Theo-Carlen-Platz ein Wochenmarkt statt. Dorffeste in Erfweiler-Ehlingen, Heckendalheim und Ommersheim (am ersten Wochenende im Juli) sind feste Bestandteile des kulturellen Lebens. Außerdem wird das Brückenfest in HabkirchenOrmesheim gefeiert. und das Sommergartenfest in Die Naturbühne Gräfinthal spielt während der Sommermonate Schwänke und Kinderstücke (15.000 Besucher im Jahr).
Einzelnachweise
Weblinks
Quelle: Wikipedia.de/Mandelbachtal |





